Die Firma Staedtler ist im Schuljahr 2015/16 Werbepartner für unser Klasse!-Projekt, das bedeutet: Das beliebte Schülergeschenk stammt vom Nürnberger Stiftehersteller. Der Noris Stylus Pencil wird jedem am Projekt teilnehmende Schüler geschenkt. Dieser hat die Funktion eines Bleistifts, gleichzeitig kann man mit der Stiftrückseite aber auch auf einem Tablet-Tochscreen schreiben oder zeichnen.

Wie die Firma Staedtler einen Stift herstellt, wird im Folgenden beschrieben. Zudem gibt es die Möglichkeit für Schulklassen, bei Staedtler einmal selbst hinter die Kulissen zu blicken und danach vielleicht einen Artikel für den Blog zu erstellen.

 

So entsteht ein Stift: Bei STAEDTLER hinter die Kulissen blicken

Mit Blei- und Buntstiften von Staedtler schreiben und malen Menschen auf der ganzen Welt. Wie die traditionellen Stifte mit den unverkennbaren Streifen gefertigt werden, könnt ihr bei einer Werksführung in Nürnberg erleben.

Im 17. Jahrhundert wurde er erfunden und auch heute fehlt er auf keinem Schreibtisch und in keinem Federmäppchen: 81 Prozent der Deutschen nutzen den Bleistift zum Zeichnen und zum Schreiben im Alltag. Aber wisst ihr eigentlich, wie ein Bleistift entsteht und wie die Mine in den Stift kommt?

Im 17.Jahrhundert waren in Nürnberg zwei Handwerksberufe daran beteiligt einen Stift zu fertigen. Der Bleiweißschneider stellte die Mine her und der Schreiner vollendete den Stift, indem er die Mine in einem Holmantel verleimte. Der  Bleistiftpionier Friedrich Staedtler, erstmals urkundlich erwähnt im Jahr 1662, hatte früh erkannt dass diese beiden Berufe zu einem zusammengeführt werden müssen und gab damit den Anstoß für das spätere Bleistiftmacherhandwerk. Damit stieß er auf sehr viel Gegenwind der Schreiner, die natürlich einen Geschäftszweig wegbrechen sahen. Das Wissen von Friedrich Staedtler wurde innerhalb der Familie über Generationen weitergegeben und weiterentwickelt, bis Johann Sebastian Staedtler im Jahr 1835 den Grundstein für die heutige Unternehmensgruppe Staedtler legte.

Während sich heutzutage viele neue Schreibgeräte in unserem Alltag und in den Produktionshallen von Staedtler wiederfinden, war und bleibt der Bleistift das Herz des Unternehmens. Die konventionelle Herstellung der Blei- und Buntstifte verfolgt noch heute das gleiche Prinzip wie damals, wenn natürlich sehr viel ausgereifter und automatisierter  Staedtler ist es jedoch gelungen, im Jahr 2009 die Geschichte des Bleistiftes und 2011 die Geschichte des Buntstiftes noch einmal neu zu schreiben: Mit dem einzigartigen Material Wopex.

Was steckt dahinter? Möglich macht es das Wopex-Material in Kombination mit einem besonderen Produktionsverfahren namens Coextrusion. Hierbei muss die Mine nicht mehr zwischen zwei Holzstücke geleimt, gepresst, in Form gebracht, lackiert und geprägt werden – der  Stift wird  aus einem Guss produziert. Doch wie funktioniert das konkret? Bei Wopex-Blei- und Buntstiften wird das Material in Granulatform eingeschmolzen und zu einem langen Strang geformt und muss dann nur noch auf die entsprechende Länge geschnitten werden. Das Tolle daran: Das Produktionsverfahren ist in Kombination mit dem Wopex-Material nicht nur deutlich effizienter, sondern sorgt auch dafür, dass der Stift sehr gut in eurer Hand liegt und besonders bruchfest ist und somit für noch mehr Spaß beim Schreiben und Zeichnen sorgt.

Seit kurzem kann Wopex auch noch einen weiteren Erfolg für sich beanspruchen. Der 459,97 Meter lange Noris colour, ein Buntstift aus Wopex, ist offiziell der längste Stift der Welt. Hierfür wurde lediglich die Säge abgestellt und der Stift von über 120 Menschen von Hand zu Hand gereicht und getragen.

 

Hinter die Kulissen blicken

Wie Bleistifte entstehen, können Schulklassen bei einem Blick in die Produktion des Traditionsunternehmens Staedtler erleben. Anmeldungen für Werksführungen nimmt Eberhard Rüdel entgegen.
Kontaktdaten:
Telefonnummer: 0911 9365 496
E-Mail: eberhard.ruedel@staedtler.de

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