Meistens stehen in der Zeitung schreckliche Dinge über die aktuelle Flüchtlingssituation, deshalb hat es uns sehr gefreut, am Montag, den 23. November, die bewegende Geschichte einer Schildkröte zu lesen.

Eine Frau, die aus Syrien geflohen und schließlich in ein Flüchtlingslager bei München gebracht worden war, hatte offenbar ein großes Herz für Tiere und nahm ihren anscheinend unverzichtbaren Begleiter, eine 50 Jahre alte Schildkröte, den ganzen Weg mit nach Deutschland. Das Maurische Landschildkrötenmännchen reiste über 30.000 Kilometer in der Jackentasche seiner Besitzerin mit. Erstaunlicherweise hatte es den langen Weg sehr gut überstanden. Trotz allem wurde es von den Münchner Behörden beschlagnahmt und in die Münchner Auffangsstation für Reptilien gebracht.

Uns interessiert es, ob die Syrerin ihre Schildkröte zurückbekommt. Schade, dass der Artikel darüber keine Auskunft gibt. Wir fänden es ungerecht, wenn die Schildkröte im Auffanglager bleiben müsste, obwohl sie doch die Reise so gut überstanden hatte.

[Blogbeitrag als Reaktion auf die Zeitungsmeldung im Boten vom 23.11.2015]

Vanessa & Rebecca

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