Politische oder soziale Missstände mit den Mitteln der Parodie, der Ironie und der Übertreibung
lächerlich zu machen, gesellschaftliche Wertvorstellungen durch verzerrende oder verfremdende
rhetorische Stilmittel zu kritisieren, um dadurch Diskussionen anzuregen, sind Absichten der Satire.

Die Glosse in der Zeitung bietet den Journalisten die Möglichkeit, zu „großen“ weltpolitischen genauso wie zu „kleinen“ lokalen Geschehen oder auch zu persönlichen Erlebnissen humorvoll und bissig Stellung zu nehmen. Die Stilmittel der Glosse sind Ironie, Umgangssprache, Dialekt, eigene Wortkreationen (Neologismen) und Übertreibung. Um diese satirischen Elemente zu verstehen, müssen allerdings Schreiber und Leser einen gemeinsamen Satz von Symbolen kennen.

Stefan Salamonsberger

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